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WDR TV-Beitrag: WDR Servicezeit:Mobil" über "Glasbruch - wie gefährlich ist der Steinschlag wirklich?"

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Autoglas FAQ - Verarbeitung - technische Aspekte - gesetzliche Bestimmungen - häufige Fragen

Häufig gestellte Fragen zu Autoglas - FAQ

Die mit Abstand am häufigsten gestellten Fragen beziehen sich auf alle nur denkbaren Arten von Kratzern in Scheiben und deren Beseitigung. Deshalb haben wir diesem Thema unter der Überschrift "Sind verkratzte Scheiben zu retten?" einen eigenen, zusammenfassenden Grundlagenartikel gewidmet.

Weitere Fragen beziehen sich häufig auf die Steinschlagreparatur, ganz allgemein auf Beschädigungen an Fahrzeugglas und auf Autoglas und Versicherungsaspekte. Wir beantworten aber auch die nicht ganz so gängigen Fragen zur Ausbildung von Autoglasern, zur Beschaffung von Oldtimer-Glas oder zur Gravur von Autoglas.

Die Antworten zu Ihren Fragen zu Fahrzeugglas werden von ausgewiesenen Fachleuten zusammengestellt. Sollten Sie eine Frage haben, zu der Sie unter den Stichworten auf dieser Seite keine Antwort finden, so kontaktieren Sie uns, wir freuen uns über Ihre Anfrage zu Autoglas.

Häufige Fragen und Antworten

Airbag | Alter der Verglasung | Autoglas - Abkürzungen | Autoglas - Anfertigung | Autoglas - Ausbildung | Blendung | Bootsglas anfertigen | Fachliteratur Autoglas | Folie | Frontscheibe - Beschlag | Frontscheibe - Heizbar | Frontscheibe - Stabilität | Glas - Wärmedämmend | Glasdach | Glasgravur | Glasstempel | Heckscheibe - Heizung | Innenspiegel | Isolierglas | Kratzer - Einzelfälle | Kratzer - Grundsätzliches | Milchige Flecken | Navigationssystem | Normen Autoglas | Notverglasung | Oldtimer-Autoglas | Preise Autoglas | Regensensor | Schadenfreiheitsrabatt | Scheibenversiegelung | Sichtfeld | Spannungsrisse | Steinschlagreparatur | Teilenummer | Umweltplakette | Vandalismus | Verbundglas | Versicherung - Kontakt | Versicherung - Kulanz | Versicherung - Schadenfreiheitsrabatt | Versicherung - Teilkasko | Vignette | Windschutzscheibe - Einbau | Windschutzscheibe - Gebraucht | Windschutzscheibe - Glasfarbe | Windschutzscheibe - Reinigung | Windschutzscheibe - Technik

Welche Länge darf ein Riss in der Windschutzscheibe haben, ohne dass der TÜV im Rahmen der nächsten Hauptuntersuchung bemängelt?

Es darf sich kein Riss bzw. Steinschlag in der Windschutzscheibe befinden. Eine Beschädigung der Windschutzscheibe durch einen Riss oder Steinschlag beeinträchtigt die Windschutzscheibewesentlich in ihrer Festigkeit. Das heisst, die Windschutzscheiben sind heute tragende Teile der Karosserie und deshalb wichtige Bestandteile zu Ihrem persönlichen Schutz. Beispiel: Der Beifahrerairbag stützt sich an der Windschutzscheibe ab und benötigt unbedingt die Festigkeit der Scheibe. Bei einem Crash verändert sich das Knautschzonenverhalten am Fahrzeug zu Ihrem Nachteil.

Zudem müssen die Scheiben so beschaffen sein, dass eine klare und verzerrungsfreie Sicht vorhanden ist. (Transmission, Verzerrung, Ablenkung, Doppelbild)

Tipp: Sobald Sie bemerken, dass Ihre Windschutzscheibe durch Fremdeinwirkung beschädigt wurde, in den meisten Fällen ist es der gern genannte Steinschlag, haben Sie die Möglichkeit, dieses Beschädigung in einem Autoglas-Fachbetrieb reparieren zu lassen. Denn in den meisten Fällen entsteht aus einem Steinschlag, rasch eine Windschutzscheibe mit Riss, dieser wird in der Regel rasch größer. Die anfallenden Kosten für eine Steinschlagreparatur werden von den Versicherungen in den meisten Fällen übernommen. Bei einer Windschutzscheibe mit Riss muss diese ausgewechselt werden und hierfür fallen dann bei Teilkasko mit SB, Kosten an (ca. 153,- EURO).

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Sind verkratzte Scheiben zu retten?

Im Sinne von Radio Eriwan lässt sich sagen: „Im Prinzip ja!“ Das „aber“ folgt auf dem Fuße und lautet: „Die optische Qualität wird dabei leiden!“

Die Erfahrung von Autoglas-Profis zeigt, dass die meisten Beschädigungen der Scheibenoberfläche fast immer durch Scheibenwischer oder scheibenmordende, scharfkantige Eiskratzer passieren.

Die Ursachen bei Scheibenwischern, bzw. dem Wischerblatt sind verschiedenster Art:

Die Gummilippe reißt und die Metallteile des Wischers leisten ihr zerstörerisches Werk. Einer oder mehrere oberflächliche oder tiefere Kratzer sind die Folge.

Ein hartes, scharfkantiges Steinchen hat sich unter der Gummilippe verfangen und fräst, ähnlich wie scharfkantiges Metall, eine Riefe in die Windschutzscheibe.

Ähnliches passiert bei versenkbaren Seitenscheiben. Hier verfängt sich das kleine Steinchen zwischen der Fensterschachtdichtung und der Scheibe. Die entstehende Riefe gleicht von der Struktur her der auf der Windschutzscheibe.

Der eigentlich so segensreiche Eiskratzer wirkt zwar anders, jedoch ist das Ergebnis nicht weniger zerstörerisch:

Der Eiskratzer wird in der Regel aus Hartplastik mit einer scharfen Abzug-
kante gefertigt, damit auch hartnäckige Eispartikel auf der Scheibe regelrecht
zerhackt werden können.

Die Oberfläche einer Verbundglasscheibe ist nicht gehärtet und daher empfindlich gegen mechanische Beanspruchung mittels spitzer und scharfkantiger Werkzeuge.
Man glaubt es kaum, aber Hartplastik ist widerstandsfähiger als die vermeintlich harte Oberfläche der Scheibe. Das Ergebnis heftiger "Bearbeitung" der Windschutzscheibe sind viele kleine Kratzer auf der Scheibe, die vor allem bei Dunkelheit und durch das Licht entgegen kommender Fahrzeuge einen unangenehmen und störenden Streulicht-Effekt erzeugen.

Ein weiterer Grund für verkratzte Scheiben liegt in der unsachgemäßen Anwendung von Reinigungswerkzeugen. Teilwiese werden "abenteuerliche" Werkzeuge bei der Reinigung der Windschutzscheibe von hartnäckigen Rückständen und Verschmutzungen, wie z. B. Insekten, eingesetzt. Die Palette an Scheibenreinigungs-Werkzeugen reicht vom vermeintlich “weichen“ Teflon-Pfannenmesser bis hin zum bekannten Haushaltsschwamm, der sonst zum Reinigen von Kochtöpfen verwendet wird:

Das Teflon-Pfannenmesser ist ähnlich dem bereits erwähnten Eiskratzer
härter als angenommen und verursacht in der Regel vollflächige, längere
Kratzer.

Der Topfschwamm enthält auf der meist schwarz oder grün eingefärbten dünnen und härteren Kratzschicht fein schleifende, winzige Metallpartikel, die neben der Verbundglas- Windschutzscheibe auch die gehärteten Oberflächen von ESG-Seiten- und Heckscheiben unrettbar ruinieren.

Die optische Qualität derart behandelter Scheiben ist nach der Behandlung mit solcherart Werkzeugen vollflächig durch tausende kleine, feine Kratzer erheblich vermindert. Insbesondere bei Dunkelheit und erst recht bei zusätzlichem Regen wird das Sehen durch extreme Streulicht-Effekte erschwert und stellt eine potenzielle Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer dar.

Beseitigung
Sobald Kratzer auf dem Glas bei dem vertikalen Darüberstreichen mit dem Fingernagel in einem Winkel von ca. 90° tastbar sind, ist Abhilfe faktisch nicht mehr möglich. Auch bei ganz geringer tastbarer Verkratzung der Scheiben ist die Wiederherstellung der optischen Qualität durch Schleifen praktisch unmöglich und auch kostenseitig nicht mehr vertretbar.

Selbst wenn man die Kosten ganz außer acht lassen würde und eine Windschutzscheibe schleifen und polieren würde, ist die optische Qualität gestört. Wegen der “tiefen“ Kratzer schleift man zwangsläufig kleine Vertiefungen in das Glas, welche sich später als sogenannte Distorsionen, das sind wellenförmige Bildverwerfungen, unangenehm bemerkbar machen.

Der Ersatz der Windschutzscheibe wird obligatorisch.

Bei Oberflächen gehärteter Seiten- und Heckscheiben kann durch Schleifen und Polieren ein spürbarer Kratzer eventuell etwas abgemildert werden.


Leichte, schlierenartige Schäden, die nicht als regelrechte Vertiefung mittels Fingernageltest auszumachen sind, lassen sich hingegen von Verbundglas- und Einscheibensicherheitsglas-Scheiben mit geeigneten Schleif- und Poliermitteln entfernen. Dazu gehört eine entsprechend eingerichtete Schleifmaschine, oftmals mit kontinuierlicher Wasserzufuhr zur Kühlung der Glasoberfläche. Vom Gebrauch handelsüblicher Polier- oder schleifmaschinen ist dringend abzuraten, die sind für Glas nicht geeignet!

Viele Autoglaser halten solche Werkzeuge zur Kratzer-Schadenbeseitigung vor.

Ungeachtet der beschriebenen Möglichkeiten der Kratzerentfernung empfehlen wir Ihnen, Ihr Fahrzeug bei einem Autoglas-Spezialisten zur Schadenbegutachtung- und feststellung vorzuführen. Telefondiagnosen sind sinnlos, denn der Glas-Experte muss den Schaden sehen und fühlen können, bevor er Ihnen sagen kann, was eventuell getan werden kann und was es kosten wird.

Wir können Ihnen nur nachdrücklich von jeder Art von Selbsthilfe abraten! Nur der Fachmann kennt die geeigneten Schleif- und Poliermittel sowie die geeigneten Werkzeuge für die genannten Arbeiten!

Einen Fachmann finden Sie über die Suche in www.autoglaser.de oder rufen Sie uns unter 0700 - 95596979 an und wir helfen Ihnen gerne weiter.

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Was kostet der Gesamtpreis eines Sonnendaches für Toyota Avensis, BJ. 2002.Welche Größen gibt es?

Einen Preis für den nachträglichen Einbau eines Sonnendaches können wir Ihnen leider nicht nennen. Es gibt verschiedene Hersteller und Anbieter, die Preise sind unterschiedlich. Nehmen Sie direkten Kontakt mit einem Autoglas-Fachbetrieb in Ihrer Nähe auf. Am besten finden Sie einen Betrieb im autoglaser.de über die Detailsuche. Ganz einfach Ihre Stadt/Ort eingeben und die Suchabfrage mit Glasdachmontage starten. Zu weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne unter 0700 - 95596979 zur Verfügung.

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Ich fahre einen VW Bus und möchte die hintersten Scheiben dunkel getönt haben, wie geht das??? Was kostet das ?? oder ist es billiger wenn man neue schwarze Scheiben einbauen lässt?

Ich möchte Ihnen abraten selbst Hand anzulegen. Mit Sicherheit sind Sie mit Ihrem Ergebnis nicht zufrieden. Heute sind die Techniken so optimiert, dass nicht einmal auf der Heckscheibe geschnitten werden muss. Hierzu sollten Sie einen Fachbetrieb aufsuchen. Die meisten Autoglasfachbetriebe bieten diesen Service mit an. Des weiteren sollten Sie darauf achten, dass Ihnen eine Qualitätsfolie mit Garantie eingebaut wird.Die Alternative neuer Scheiben ist mit Sicherheit kostspieliger. Zu weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne unter 0700 - 95596979 zur Verfügung.

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Mir ist etwas vor meine Autoscheibe geflogen, es ist ein kleiner Sprung in der Scheibe. Ich habe in meinen Versicherungsunterlagen gelesen, das ich eine Teilkaskoversicherung habe ,mit 153 EUR Selbstbeteiligung. Kann ich davon ausgehen ,dass ich den Schaden selbst tragen muss, oder sollte ich mich doch an meine Versicherung wenden?

Sollte Ihre Windschutzscheibe ausgewechselt werden müssen, haben Sie max. die Selbstbeteiligung von 153,- Euro selbst zu tragen. Lassen Sie die Schadensstelle bitte in einem Autoglasfachbetrieb prüfen, vielleicht kann der Schaden auch alternativ durch eine Steinschlagreparatur repariert werden. Dieses Kosten übernimmt dann in den meisten Fällen Ihre Versicherung. Den nächstgelegenen Autoglaser finden Sie über die Suche in www.autoglaser.de.

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An den Seiten der Windschutzscheibe meines Autos haben sich milchartige Flecken gebildet. Was ist dies? Muss die Scheibe ausgewechselt werden? Die Flecken sind nicht im Sichtbereich.

Unmittelbar besteht kein Grund, deshalb die Scheibe auszuwechseln. In den Bereich des Scheibengummis oder der Klebung ist über die Betriebsjahre Wasser eingedrungen. Dadurch stehen die Scheibenränder im Wasser, das wiederum feuchte Luft an die PVB-Laminatfolie der Verbundscheibe abgibt. Die Folie wird dabei in ihren milchigen Ursprungszustand versetzt. Sie wird erst durch das Verpressen (Laminieren) mit den beiden Scheiben unter Vakuumbedingungen transparent. Durch den Wassereintritt wird dieser Vorgang praktisch umgekehrt.

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Mein Scheibenwischer ist ausgehakt und hat während des Wischvorgangs einen ca. 1cm breiten, 40cm langen, sehr oberflächig wirkenden Kratzer hinterlassen. mit einem Schwamm lässt er sich nicht wegwischen.

Wenn der Kratzer mit dem Fingernagel erspürt werden kann, ist das Auspolieren fast unmöglich, weil dadurch in die Scheibe eine Art Mulde geschliffen wird. Diese Mulde führt zu erheblichen optischen Verzerrungen (Distorsionen).

Siehe dazu auch den Artikel unter "Kratzer - Grundsätzliches".

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Meine vordere Seitenscheibe hat mehrere vertikale Kratzer. Vermutlich waren kleine Steinchen in der Gummidichtung. Bei Herauf- bzw. Herablassen der Scheibe sind so mit der Zeit die Kratzer entstanden. Lassen sich solche Kratzer herauspolieren?

Seitenscheiben und Heckscheiben werden hauptsächlich aus Einscheibensicherheitsglas
(ESG) gefertigt. Die Oberflächen sind gehärtet, um die erwünschte Bruchstruktur zu erreichen. Nach dem Härtungsprozess lassen sie sich nur noch bedingt mechanisch bearbeiten, welches auch das intensive Auspolieren einschließt


Siehe dazu auch den Artikel unter "Kratzer - Grundsätzliches".

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Kann man eine Frontscheibe, die vom Funkenflug einer Flex getroffen wurde, und sich diese eingebrannt haben, noch reparieren (polieren)?

Bei derartigen Oberflächenbeschädigungen reicht Polieren nicht. Die Scheibe müsste geschliffen werden, welches jedoch die optischen Eigenschaften nachhaltig beeinträchtigt.

Siehe dazu auch den Artikel unter "Kratzer - Grundsätzliches".

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Beim Versuch Insektenreste von der Frontscheibe zu entfernen habe ich mir durch einen zu rauen Schwamm leichte Kratzer eingehandelt. Gibt es ein Mittel od. eine Möglichkeit diese wieder zu entfernen. Vielleicht wegpolieren?

Wenn der raue Schwamm ein Haushaltsschwamm ist, enthält dieser auf der dunklen Seite feinste Metallpartikel. Ein komplettes Auspolieren der entstandenen Kratzer ist fast unmöglich. Dabei können auch die Sicht verändernde Verzerrungen (Distorsionen) entstehen.

Siehe dazu auch den Artikel unter "Kratzer - Grundsätzliches".

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