25 Jahre auf der Erfolgsspur

27. April 2011

Glas Medic feiert Geburtstag

Mut hatten sie, die beiden Energieanlagen-Elektroniker Detlef Geis und Klaus Merkle, als sie ihren sicheren Job 1986 gegen ungewisse Zukunftsaussichten eintauschten. Aber sie waren Optimisten, nachdem sie die Geschäftsidee über Windschutzscheiben-Reparaturen eines gewissen Norman Rentrop gelesen hatten.

Hier bedient der Chef persönlich

Leicht hatten sie es wahrlich nicht, denn nicht zu reparierende Scheiben mussten sie den klassischen Werkstätten überlassen. Und auskömmlich leben konnten die beiden mit den Erlösen aus diesem Geschäft auch noch nicht. Detlef Geis fuhr an Abenden und des Nachts oft Taxi, damit man irgendwie über die Runden kam. So entschlossen sich die beiden Jungunternehmer, künftig auch Scheiben zu wechseln. Eine erste bescheidene Werkstatt fanden sie am Pforzheimer Güterbahnhof. Gerade zu der Zeit, als mehr und mehr Pkws mit geklebten Windschutzscheiben ausgerüstet wurden. Der erste “Geklebte“ war ein Toyota. Der Kampf mit dem verflixten PU-Kleber endete damit, dass Detlef Geis bei der anschließenden Faschingsparty weiße Handschuhe tragen musste. Und die Scheibe des Toyotas war im 1. Anlauf leider auch noch undicht. All’ das änderte sich schnell.

Den richtigen Kick zur Belebung des Geschäftes brachte der Einstieg in das Verkleben von Autoscheiben-Folien Ende des Jahres 1988. Auf der Automechanika hatten sich die beiden vom Enthusiasmus des Prinz York zu Schaumbug-Lippe anstecken lassen, der dort seine Folien ausstellte. Über eine PR-Aktion, geschaltet in einer Pforzheimer Zeitung, ging von nun an richtig die Post ab. Plötzlich wollten nicht nur Yuppies aus der Goldstadt Pforzheim, sondern auch viele Autofans aus der Umgebung schwarze Scheiben an ihren Autos haben. So kniete sich Detlef Geis nicht nur in die für ihn noch ungewohnte Folienmontage, sondern auch verstärkt in die Autoglasmontage. Die Scheibenfolien entpuppten sich dabei als Zugpferd für die Autoglasmontage, denn mehr und mehr Endverbraucher steuerten nun den Glas Medic – Betrieb auch zur Scheibenreparatur und Erneuerung an. Bald hatten sich Detlef Geis und Klaus Merkle einen soliden Stammkundenkreis aus privaten und gewerblichen Endverbrauchern sowie Kfz- und Karosseriewerkstätten geschaffen.


Werkstatt in der Zentrale an der Habermehlstraße

In 1990 schied Klaus Merkle aus dem Unternehmen aus. Nun unter der alleinigen Leitung von Detlef Geis, setzte Glas Medic die erfolgreiche Entwicklung weiter fort. 1992 wurde der nächste Umzug gestemmt. In der Habermehlstraße, unweit der Pforzheimer Innenstadt, fand man endlich ein ausreichend großes Domizil mit genügend Werkstattfläche und Parkraum für Kunden- und eigene Betriebsfahrzeuge.

Auf 250 m² entstanden eine Werkstatt mit 6 bis 8 Arbeitsplätzen, ein Lagerraum für 100 bis 120 Scheiben und ein spezieller Arbeitsplatz für die Verarbeitung von Autoscheibenfolien. Eine gut 100 m² große Fläche mit hellem und freundlichem Kundenwarteraum, Büro und Sozialräume gehört ebenfalls dazu.

Hier hat alles seine Ordnung

1996 eröffnete Detlef Geis eine Filiale am westlichen Ende von Pforzheim. Integriert in die Parketage eines sehr gut frequentierten Einkaufszentrums, fand der Betrieb besonders von privaten Endverbrauchern regen Zuspruch. Wegen veränderter Eigentumsverhältnisse musste der Betrieb unlängst leider geschlossen werden. Nun sucht Detlef Geis erst recht nach Ersatz, da sich die Gegend zu einer regelrechten Automeile entwickelt hat. Anfang 2010 wurde eine weitere Filiale im 30 km entfernten Calw eingerichtet. Ab April 2011 wird sich auch wieder ein qualifizierter Außendienst-Mitarbeiter um die gewerblichen Endverbraucher-Kunden und Versicherungsagenturen kümmern.  

Heute erledigen 5 qualifizierte Mitarbeiter die stationäre Montage von Scheiben und Autoglasfolien sowie den mobilen Glasmontage-Service. Detlef Geis’ Lebensgefährtin Barbara Wekler, ist für die Verwaltung und Buchhaltung zuständig und ruhender Pol des Unternehmens. Die Verklebung von Folien erledigt Detlef Geis immer noch persönlich. Die erforderlichen Vor- und Nacharbeiten, wie Demontage von Verkleidungen, Zuschnitt und Remontage erfolgen durch seine Mitarbeiter. Diese fließbandartige Arbeitsteilung ermöglicht gerade während heißer Sommerzeiten einen hohen Durchsatz an Fahrzeugen, verbunden mit höchster Qualität.

Folien-Arbeitsplatz bei Glas Medic

Stärke des Unternehmens ist die sehr persönliche Beratung und Betreuung des über 25 Jahre stetig gewachsenen Kundenkreises. Der Einsatz von 5 Leihwagen (3 VW Polo, 1 Smart und 1 Smart Roadster) befördert den hohen Anteil der Montagearbeiten in den eigenen Werkstätten. Bereits seit 2004 ist Glas Medic Partner von junited AUTOGLAS und nutzt die vielen Vorteile der Verbindungen zu Versicherungs- und Leasinggesellschaften.    

junited AUTOGLAS - Werbeträger als Leihwagen

Detlef Geis ist zufrieden mit dem Geschäftsgang seines Unternehmens. Ein gesunder Umsatzmix von 70 Prozent Endverbrauchern, 20 Prozent gewerblichen Endverbrauchern und nur 10 Prozent Werkstätten ist der Garant für auskömmliche Deckungsbeiträge. Die geleistete Arbeitsqualität seiner Mitarbeiter wird allgemein sehr gelobt. Dazu trägt auch der konsequente Einkauf von Scheiben, Folien und Zurüstteilen nur 1. Qualität bei. Gut motivierte Mitarbeiter sind ein wichtiges Kapital des Unternehmens. Billiglöhne sind ein Fremdwort im 1. Pforzheimer Autoglas Service, ebenso wie das illegale Gewähren von Gutschriften auf Versicherungsabrechnungen. Seit 2006 sind die Glas Medic Betriebe vom TÜV zertifiziert.

Der Exot unter den Leihwagen

Natürlich hat Detlef Geis auch realistische Pläne für die Zukunft. Dazu gehören der Ausbau der Filiale in Calw und die erneute Ingangsetzung eines Betriebes an anderer Stelle der Pforzheimer Automeile. Ein neuer Außendienst-Mitarbeiter verstärkt seit Anfang April das Glas Medic – Team. Wir sind sicher, dass Detlef Geis das auf seine besonnene Art erfolgreich meistern wird. Um weitere erfolgreiche Jahre wird man sich nicht sorgen müssen. Alles Gute und vor allen Dingen gute Gesundheit, wünschen wir dazu.

Das Redaktionsteam von autoglaser.de 27.04.2011

Autor: AUTO.net GLASinnovation

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