Wann müssen Bremsbeläge erneuert werden?

Alles über Verschleißgrenze, Mindestdicke, etc.

20. November 2020

Viele Autofahrer stellen sich die Frage: Wann müssen Bremsbelege erneuert werden? In der Regel ist es einerseits von der Qualität des Materials und andererseits von der Fahrweise abhängig, wie schnell hier die Verschleißgrenze erreicht wird

und die Beläge die erforderliche Mindestdicke unterschreiten.

Da sich durch schlechte Bremsbeläge vor allem bei schlechten Straßenbedingungen der Bremsweg deutlich verlängert, empfiehlt es sich im Sinne der Verkehrssicherheit, stets darauf zu achten, mit entsprechend guten Bremsen unterwegs zu sein und bei nachlassender Bremswirkung eine Fachwerkstatt aufzusuchen oder die Bremsbeläge selbst zu wechseln.

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Schlechte Bremsen stellen ein großes Sicherheitsrisiko im Straßenverkehr dar. Deshalb ist es wichtig, die Bremsbeläge und die Bremsscheiben rechtzeitig zu wechseln.       


Wo gibt es Bremsbeläge zu kaufen?
Wer sich dazu entschließt, die Bremsbeläge bei seinem Auto selbst zu wechseln oder einen Bekannten hat, der diese Aufgabe für ihn übernimmt, der benötigt dafür die entsprechenden Ersatzteile. Dafür ist es nicht unbedingt erforderlich, eine Markenwerkstatt aufzusuchen.

Die Bremsbeläge können unter anderem auch in einem Online-Shop erworben werden. Als zuverlässiger Partner hat sich für diese Zwecke beispielsweise der Online-Händler DAPARTO erwiesen. Auf der Webseite des Anbieters kann bequem und einfach ein Preisvergleich durchgeführt werden. DAPARTO ist bereits seit mehr als zehn Jahren als Anbieter von Ersatzteilen tätig und arbeitet mittlerweile mit zahlreichen teilnehmenden Händlern zusammen.

Bremsen wechseln: Wann müssen Sie Bremsbeläge und Bremsscheiben wechseln?
Nicht nur die einwandfreie Pflege des Autos ist wichtig, sondern auch die regelmäßige Wartung. Im Normalfall genügt schon ein kurzer Blick, um zu erkennen, ob die Bremsbeläge und Bremsscheiben gewechselt werden müssen. Je nach Hersteller gibt es unterschiedliche Verschleißgrenzen, die einzuhalten sind. Zu erkennen ist das daran, ob noch genügend Belag auf der Trägerplatte vorhanden ist.
Stark abgenutzte Beläge und Scheiben machen sich während der Fahrt beispielsweise durch eine intensive Geräuschentwicklung bemerkbar. Darüber hinaus kann es vorkommen, dass die Lenkung beim Bremsen zu Ruckeln beginnt.

Damit das Fahrzeug selbstständig erkennen kann, ob ein Wechsel erforderlich ist, misst ein Sensor die Abnutzung. Besteht ein Schleifkontakt, führt das dazu, dass im Cockpit die entsprechende Warnleuchte, der sogenannte Bremswarnkontakt, aufleuchtet. Für den Fahrer bedeutet das: Die Beläge gehören so schnell wie möglich gewechselt. Bei der Erneuerung der Bremsen sollte auch der Warnkontakt gleich mit getauscht werden, da dieser normalerweise beim Ausbau kaputt geht.

Die nachlassende Bremswirkung stellt im Straßenverkehr ein hohes Sicherheitsrisiko dar. Eine funktionierende Bremsanlage im Auto ist die Lebensversicherung für den eigenen Lenker, aber auch für alle anderen Straßenteilnehmer. Der Gefahr eines verlängerten Bremsweges durch abgenutzte Bremsen sollte dabei auf keinen Fall unterschätzt werden. Gerade bei hohen Geschwindigkeiten auf der Autobahn entscheidet die Funktion der Bremsen in manchen Fällen über Leben und Tod.

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Abgenutzte Bremsbeläge können vor allem auf der Autobahn zu einem verlängerten Bremsweg führen. Das kann in manchen Fällen über Leben und Tod von Menschen entscheiden.


Wie oft muss man Bremsbeläge und Bremsscheiben wechseln?
Es gibt keine allgemeingültige Zeitangabe, wann die Bremsbeläge und die Bremsscheiben gewechselt werden müssen. Der erforderliche Tausch ist abhängig von unterschiedlichen Faktoren. Dazu gehört einerseits die Nutzungsfrequenz des Autos und andererseits die Fahrweise des Fahrers. Wer entsprechend behutsam mit seinen Bremsen umgeht, kann mit den Belägen auch mehrere 10.000 Kilometer fahren.
Ob ein Wechsel erforderlich ist, wird im Rahmen einer regelmäßigen Fahrzeugwartung überprüft. Darüber hinaus macht – wie bereits erwähnt – die Kontrollleuchte im Cockpit auf einen benötigten Wechsel aufmerksam.

Schließlich spielt auch das subjektive Empfinden eine große Rolle. Wer der Meinung ist, dass seine Bremsen nicht mehr die für eine sichere Fahrt erforderliche Bremsleistung bieten, der sollte sich auch unabhängig von den im Fahrzeug befindlichen Warneinrichtungen dazu entscheiden, die Bremsanlage zu erneuern. Auch nach einem Unfall, der nicht direkt Einfluss auf die Bremsen genommen hat, empfiehlt sich oftmals eine Erneuerung, damit eine sichere Funktion weiterhin gewährleistet ist.

Kann man Bremsbeläge bzw. Bremsscheiben selbst wechseln?
Erfahrene Schrauber können den Wechsel der Bremsbeläge und der Bremsscheiben auch selbst durchführen. Laien sollten hingegen besser die Finger davon lassen. Denn es gibt dabei einiges zu beachten, wie beispielsweise die richtige Reinigung oder das vorsichtige Zurückdrücken des Kolbens.
Ein unsachgemäßer Einbau kann schwerwiegende Folgen haben. Im schlimmsten Fall versagen die Bremsen im Anlassfall und es kommt deshalb zu einem schweren Verkehrsunfall.

Wie lange dauert Bremsscheiben und Bremsbeläge wechseln?
Bremsanlagen sind in vielen Fällen sehr einfach aufgebaut und für die Reparatur sind nur wenige Arbeitsschritte erforderlich. Deshalb fällt dafür auch nicht viel Arbeitszeit an und die Arbeit kann entsprechend günstig zu einem Preis ab etwa 30 Euro von einer freien Werkstätte durchgeführt werden.

Wie finde ich die passenden Bremsbeläge für mein Auto?
Die Suche nach den passenden Bremsbelägen ist oftmals gar nicht so einfach, wie es zunächst erscheinen mag. Anders als bei anderen Ersatzteilen sind hier Fahrzeugdaten wie beispielsweise die Typ-Schlüsselnummern nicht ausreichend.

Am besten ist es deshalb, die richtigen Beläge über die Originalteilenummer zu ermitteln. Bei den Fahrzeugen der VW-Gruppe (VW, Audi, Seat, Skoda) gibt seit 1999 eine sogenannte PR-Nummer Auskunft über die genau benötigten Teile.

Redaktion autoglaser.de 20.11.2020

Bildquelle: Pixabay.com © Jan-Mallander CCO Public Domain
Bildquelle: Pixabay.com © Capri23auto CCO Public Domain
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Autor: AUTO.net GLASinnovation
Quelle: AUTO.net GLASinnovation gmbh

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