Hella – Wenn Fahrzeuge „sehen“ lernen!

Sicherheit und Komfort in Perfektion

31. Juli 2018

Die Erfolgsschnur des Licht- und Elektronikspezialisten Hella reißt auch nach mehr als einhundert Jahren Firmengeschichte nicht ab.

Es gilt heute als global aufgestelltes und börsennotiertes Familienunternehmen mit mehr als 125 Standorten in rund 35 Ländern weltweit. Im Geschäftsjahr 2016/2017 erwirtschaftete Hella einen Konzernumsatz von 6,6 Mrd. Euro. An diesen Zahlen waren über 40.000 Mitarbeiter weltweit maßgeblich beteiligt, davon mehr als 7.000 alleine in Forschung und Entwicklung. Hella gehört zu den Top 100 größten deutschen Industrieunternehmen, sowie zu den 40 weltweit führenden Automobilzulieferern. Hella produziert weltweit mit Fertigungsstätten unter anderem in Deutschland, China, Korea und den USA. Die eigene Distribution erlaubt es dem Konzern kurzfristig und flexibel auf Kundenwünsche zu reagieren und diese zu erfüllen.

Gibt es noch einen besseren Beweis, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist?

Die Mobilität der Zukunft steht ganz im Zeichen von Autonomem Fahren, Konnektivität und Digitalisierung. Autonomes Fahren wird unter anderem durch leistungsstarke Radarsensoren und Frontkamera-Software zur Umgebungserfassung bald Wirklichkeit, so Hella. Neben erhöhtem Komfort für die Fahrzeuginsassen, sollen die Systeme in erster Linie eine höhere Sicherheit im Straßenverkehr für alle Beteiligten bieten.

Die Fahrzeuge sind bereits heute schon hochleistungsfähige Computer. Innerhalb eines Sekundenbruchteils analysieren und werten sie mit Hilfe modernster Sensorik die aktuelle Umgebungssituation aus. Dadurch werden potentielle Gefahrensituationen erkannt und durch die Ansteuerung der Assistenz-Systeme verhindert.

Hella gilt als technologisch führend bei der Entwicklung von radarbasierten Fahrerassistenz-Systemen im Automobilbereich. Bereits heute sind davon mehr als 20 Millionen dieser Sensoren im Einsatz. In der unternehmenseigenen Entwicklungsabteilung arbeitet Hella kontinuierlich an einer höheren Reichweite und Auflösung der Technologien, kompakteren Bauweise zu geringeren Kosten und an Zuverlässigkeit unter härtesten Umweltbedingungen (z.B. Wetter und Dreck).

Alles für das eine Ziel: die Mobilität der Zukunft sicherer machen!
 

Einige der radarbasierten Funktionen von HELLA im Kurzportrait vorgestellt:

Totwinkel-Überwachung
Diese Funktion überwacht den Bereich, der sich im toten Winkel des Fahrers befindet, und warnt den Fahrer vor gefährlichen Situationen beim Spurwechsel. Der Sensor arbeitet im Nahbereich. Ein Schulterblick sollte immer erfolgen, aber wenn diese Funktion auch noch aufpasst, steigt die Sicherheit zusätzlich.

Spurwechselassistent
Der Spurwechselassistent schafft sicherere Fahrbedingungen, indem er den Fahrer warnt, dass ein Spurwechsel gefährlich sein könnte. Ein Warnabstand von 70 Metern gibt dem Fahrer ausreichend Zeit, um den Spurwechsel rechtzeitig abbrechen zu können. Diese Funktion macht das Autobahnfahren besonders sicher.

(Bild: HELLA GmbH & Co. KGaA)

Heck-Precrash-System
Das Heck-Precrash-System beobachtet von hinten herannahende Fahrzeuge und voraktiviert im Fall eines unmittelbar bevorstehenden Aufpralls Sicherheitsmaßnahmen wie z. B. Airbag, Sicherheitsgurte usw. Hier wird ein Unfall nicht mehr verhindert, es wird jedoch versucht die Folgen abzumildern.

Auspark-Assistent
Der Auspark-Assistent warnt den Fahrer beim Ausparken aus einer Parklücke vor herannahenden Fahrzeugen. Die Funktion wird durch Einlegen des Rückwärtsgangs aktiviert und basiert auf der Seitenerfassungsleistung des Radarsensors. Auch bei schlecht einsehbaren Grundstückausfahrten kann diese Funktion hilfreich sein.


(Bild: HELLA GmbH & Co. KGaA)

Fahrzeug-Ausstiegsassistent
Der Fahrzeug-Ausstiegsassistent überwacht den Bereich rechts und links der Fahrzeugtüren, sowohl auf der Fahrer- als auch auf der Beifahrerseite, vorne und hinten. Die Funktion warnt Fahrzeuginsassen, wenn die Fahrzeugtür nicht sicher geöffnet werden kann. Schließlich denkt nicht jeder an sich von hinten nähernde Fahrzeuge, wenn man zum Beispiel bei Regen ganz schnell vom Wagen zur Wohnungstür eilen möchte.

Hella bietet dem Markt Sensor-Technologien für das autonome Fahren von morgen und leistet auf diese Weise einen zentralen Beitrag dazu, dass sicheres und komfortables autonomes Fahren nur noch einen Wimpernschlag entfernt ist!

Hella – Technologie mit Weitblick!
 

 

Ihre Martina Weller
Redaktion autoglaser.de 31.07.2018

Autor: AUTO.net GLASinnovation
Quelle: AUTO.net GLASinnovation gmbh

Kommentar schreiben

Spamschutz:

Weitere News

Aktionen rund um den mega macs X!

2026_06_02_v_b_hella-gutmann_mega-macs-x_autoglaser_de_1200-698

Mit dem mega macs X bietet Hella Gutmann eine hochflexible und zukunftsfähige Diagnoselösung – inklusive...

Neues Schulungszentrum in Hammelburg fertiggestellt

2026-05_07_v_b_logo_bruxafol_hammelburg_autoglaser_de_1200

Das neue Schulungszentrum der BRUXSAFOL Folien GmbH in Hammelburg wurde Ende letzten Jahres fertiggestellt...

See what’s behind the glass

2026_05_28_v_b_glasvista-expo-2026

Nach dem großen Erfolg der Glavista Automotive Glass Expo 2024 freuen wir uns, die Veranstaltung am 11....

NSG Group entwickelt die Zukunft des Glases aktiv weiter

2026_05_26_v_b_logo_nsg_200_jahre_autoglaser_de_1200-698

Die NSG Group feiert gemeinsam mit der ganzen Welt das 200 jährige Jubiläum der Marke Pilkington – und...

Generell sind südliche Bundesländer wieder besonders stark betroffen

2026_05_06_v_b_logo_verti_autoglaser_de_1200-698

Der aktuelle Hagel-Atlas der Verti Versicherung AG zeigt, wann und wo in Deutschland Hagelschäden besonders...